
Über Uns
Warum UncleMeal gebaut wurde — und für wen.
Das Problem, selbst erlebt
Jede Woche dasselbe Ritual. Samstags, kurz vor dem Einkauf, setzten wir uns hin — Wochenplan für fünf Personen. Handgeschriebener Kalender, Stift, und die stille Hoffnung, dass sich heute alle einigen.
Spoiler: oft nur zwei von drei Kindern zufrieden. Eines nicht. Und irgendwer hatte mal wieder einem Essen zugestimmt, auf das er sich herzlich wenig freute. Klassischer Familienkompromiss.
„Wer macht diesmal den Plan?“ Stille. Keine Reaktion.
Dabei war die Vorfreude eigentlich da — Kinder, die fragen „Was gibt’s nächsten Mittwoch?“, weil sie ein Lieblingsessen kaum erwarten können. Nur hatte diese Energie nichts mit der Planung zu tun. Der fühlte sich eher nach Pflichtübung an.
Und dann die Einkaufsliste. Handgeschrieben, Artikel durchgestrichen, Mengen geschätzt. „Der übliche Käse.“ „Genug für das Nudelgericht.“ Formulierungen, die zu Hause Sinn ergaben — und im Supermarkt plötzlich gar keinen mehr. Dinge doppelt gekauft, Dinge vergessen, Spontankäufe, die niemand bestellt hatte. Und der Gedanke, dass die Lebensmittel aus der letzten Woche im Kühlschrank am Verderben sind.
Mittlere Krise? Nein. Aber irgendwann stand man im Supermarkt, hielt die Liste in der Hand und dachte: Das kann doch nicht alles sein.
Die Idee
Ich habe mir angesehen, was es gab. Rezept-Apps für Inspiration. Einkaufslisten-Apps für einzelne Artikel. Meal-Planning-Tools, die entweder zu simpel oder zu komplex waren. Keines davon dachte in Haushalten — in echten Gruppen, die sich einigen müssen, gemeinsam einkaufen und gemeinsam essen.
Die Lücke war keine fehlende Funktion. Es fehlte das Gesamtbild.
Also habe ich gebaut, was uns fehlte: eine Rezeptsammlung, die mit der Familie wächst. Einen Wochenplaner für den ganzen Haushalt, eine Einkaufsliste, die sich automatisch aus dem Plan generiert — mit echten Mengen, sinnvollen Kategorien, und ohne Interpretationsbedarf für den Einkauf im Supermarkt.
Den Namen UncleMeal habe ich gewählt, weil es sich nicht nach Software anfühlen soll. Sondern nach einem erfahrenen Familienmitglied in der Küche — praktisch, herzlich, und jemand, der ruhig anmerkt, dass man keinen Paprika mehr kaufen muss. Zu Hause stehen noch drei Packungen.
Wir haben die Web-App ab Oktober 2025 selbst genutzt. Die Daten stammen von uns — echte Mahlzeiten, echte Wochen, echte Einsparungen. Das war uns wichtig. Aus einer Hobby-Idee wurde etwas gebaut, was mehr als nur ein Problem gelöst hat. Es hat unseren Alltag verändert.
Die Mission
UncleMeal ist für alle, die den Haushalt zusammenhalten — die planen, abstimmen, einkaufen, kochen. Woche für Woche.
Was wir zurückgeben wollen, ist kein Feature-Katalog. Es ist der Samstagmorgen, der keine Stunde Verhandlung kostet. Der Einkauf, bei dem die Liste praktisch einfach Sinn ergibt. Die Kinder, die neugierig fragen, was diese Woche gekocht wird — weil sie das Gefühl haben, dass sie eingebunden sind.
Weniger Stress. Weniger Verschwendung. Mehr Zeit, um sich an den schönen Dingen zu erfreuen.
Daran arbeiten wir.